Termine

12.10.2017

Nächste Mitgliederversammlung : Mittwoch, 08.11.2017 um 19:00 Uhr in der Gaststätte Alt Giesendorf

 

 

01.06.2016

6 Mitgliederversammlung  der ´Stimme für Elsdorf´

 

Zur inzwischen schon 6. Mitgliederversammlung seit Gründung im März 2014 hatte die Kommunale Wählergemeinschaft – Stimme für Elsdorf am vergangenen Mittwoch nach Giesendorf eingeladen.

Schwerpunkt dieses Treffens war der Bericht über die bisherige Fraktionsarbeit.

Zunächst konnte Fraktionsvorsitzender Jürgen Schiffer über die jüngsten Beschlüsse des Stadtrates zum Bau von Flüchtlingsunterkünften berichten. Die Anwesenden reagierten mit empörtem Kopfschütteln, als sie erfahren mussten, dass die von der  ´Stimme´ beantragte frühzeitige Bürgerversammlung zu diesem Thema von der Ratsmehrheit abgelehnt wurde, wie auch die Möglichkeit, der Bergheimer Wohnungsgesellschaft Erftland die Gelegenheit zu geben, ihre Pläne zum Bau von Flüchtlingsunterkünften vorzustellen, die die Stadt dann anmieten könnte. „Die Ratsmehrheit in Elsdorf betreibt Politik auf den Schultern künftiger Generationen. Die Schulden , die heute zum Bau von Unterkünften gemacht werden, sind je nach Finanzierungsmodell erst in 37-41 Jahren abbezahlt! Und dass bei dem eh zu hohen Schuldenstand unserer Stadt. Weitere Erhöhungen der Grundsteuern werden also nicht überraschen! “ kritisierte Schiffer diese s.M.n. über´s Knie gebrochene Ratsentscheidung.

Auch der Hinweis auf die Pläne der Elsdorfer Grünen, auf Gemeindegebiet noch mehr gesundheitsschädliche Windräder errichten zu wollen, stieß auf Unverständnis der Anwesenden. Der stellvertetrende Vorsitzende, Arnim Tolski wies darauf hin, dass diesbezügliche ehemalige Vorreiterländer wie Dänemark keine Windkraftanlagen mehr in der Nähe von Wohngebieten errichten, sondern nur noch sogen. Offshore-Anlagen bauen, also mitten im Meer, weit weg von Wohngebieten, damit der gesundheitsschädliche Infra-Schall der Windräder die Menschen nicht krank mache.

Als Gast begrüßt wurde Dr. Bernhard Ulbrich aus Heppendorf, der  die neuesten Entwicklungen in Sachen Autohof thematisierte und der aus Ergebnissen der jüngsten Akteneinsicht der Heppendorfer Interessengemeinschaft gegen den Autohof berichten konnte. Ergänzt wurden Dr. Ulbrich´s Ausführungen durch Horst Schnell, der sich ebenfalls in Heppendorf gegen den Autohof engagiert und als jüngstes Mitglied der Kommunalen Wählergemeinschaft an diesem Abend begrüßt werden konnte. Die beiden Vorträge erhielten viel Applaus der Mitglieder unserer Wählergemeinschaft, die sich ja bekanntlich vehement für die Interessen der Heppendorfer Bürger einsetzt.

Im Lauf des Abends kam unser Mitglied Viktor Rössler dazu, der nur wenige Minuten zuvor im Rathaus gewesen war und den Anwesenden ganz aktuell von der Auflösung des Arbeitskreises Tagebau Hambach berichten konnte. Dieser Arbeitskreis war von dem Berrendorfer Karl Heinz Ochs ins Leben gerufen worden und war mit Bürgern und Politikern gleichermaßen besetzt. Der AK  hatte sich in den vergangenen Monaten erfolgreich mit den Staub- und Lärmbelastungen des Tagesbaus beschäftigt, wurde aber „auf Grund von Querelen, die insbesondere die politischen Vertreter der CDU und der FDP zu verantworten haben“ (so A. Tolski) an diesem Abend wieder aufgelöst.

Nach diesen Schwerpunkten der politischen Arbeit wurde angeregt über die weitere bisherige und künftige Fraktionsarbeit diskutiert. Neben einigen umweltpolitischen Themen (Elektrosmog, Windräder, Müll am Gewerbegebiet Ostraße,…) wurden auch zahlreiche Verkehrsprobleme ( Eisenbahnstraße, Köln-Aachener-Str, illegale Autorennen an der Oststraße, …) unserer Stadt beklagt, die die Stimme für Elsdorf in ihrer Ratsarbeit angehen wird. Erheblicher Handlungsbedarf beim äußeren Erscheinungsbild unserer Stadt (kaum noch Anlagen- und Friedhofspflege, Mülltüten und Pizzakartons auf den Straßen, Zustand mancher Wartehäuschen an Bushaltestellen,…) ist nach dem Eindruck der versammelten Mitglieder ebenfalls gegeben.

Nach rund 2 Stunden Mitgliederversammlung bedankte sich Arnim Tolski bei Kati Ulrich (nicht anwesend) über die unerwartete ´Werbung´ für unsere Wählergemeinschaft. Hatte doch die bekannte Radio – Erft – Moderatorin am Samstag vor der Versammlung im Radio den aktuellen Musiktitel von EFF, ´Hör auf die Stimme´  mit den Worten Kommentiert: “ Ja, hören Sie doch auf die Stimme!“ Ja, so wünschen wir es uns manchmal im Stadtrat, waren sich die vier Ratsmitglieder unserer Fraktion (N. Friedrich-Ferocino, M. Kreutz,  J.Schiffer und A. Tolski) schnell einig.


 

 

 

 

 

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